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AKTUELLES : Pflanzenschutzmitteleinsatz bei Hitze
Artikel veröffentlicht am: 25.07.2010 23:12 (3036 x gelesen)

Pflanzenschutzmitteleinsatz bei Hitze
 

Pflanzenschutzmitteleinsatz sollte ab 25 °C grundsätzlich unterbleiben!
Bereits bei einer Temperatur über 22 °C kann sich die Wirksamkeit bei Pflanzenschutz-behandlungen deutlich verschlechtern. Dies liegt an verschiedenen Faktoren.


So können Wirkstoffe zu schnell antrocknen, was die Wirkung z. B. beim Einsatz von Neudosan stark verringert. Durch hohe UV-Strahlung erfolgt ein schnellerer Wirkstoffabbau auf der Pflanze. Verschiedene Insekten sind in der Lage, bei Temperaturen von über 25 °C, die Pyrethrine, wie zum Beispiel Spruzit in ihrem Körper abzubauen. Dadurch, dass die Spritzbeläge sehr schnell abtrocknen, wird die Aufnahme systhemischer Präparate verschlechtert. Außerdem kann es bei direkter Sonneneinstrahlung zu massiven Pflanzenschäden kommen. Dies gilt vor allem für öl- und seifenhaltige Präparate, aber auch für Blattdünger. Behandlungen am Morgen sollten nur auf trockene Pflanzen erfolgen, weil es in taunassen Beständen zu einer starken Verdünnung der Spritzbrühe kommen kann. An heißen Tagen kommt es morgens zu schneller Erwärmung, so dass die Zeitspanne mit  brauchbaren Temperaturen meist nur kurz ist. Bei Spritzungen am Abend ist die Zeitspanne in der die Mittel wirken können im Vergleich zu Spritzungen am Morgen länger.

PFLANZENSCHUTZ-WARNDIENST
Regierungspräsidium Gießen - Pflanzenschutzdienst Hessen -
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