Menu
Philosophie Philosophie
Beratung Beratung
Planung Planung
Ausführung Ausführung
Pflege Pflege
Team Team
Kontakt Kontakt
Impressum Impressum
AKTUELLES : Vermooste Rasenflächen
Artikel veröffentlicht am: 01.04.2010 08:37 (1251 x gelesen)

Vermooste Rasenflächen
 

Im Rasen können sich häufig feinfiedrige Moose stark ausbreiten, so dass es vor allem in schattigen und feuchten Bereichen zu regelrechten Moospolstern kommen kann. In Extremfällen sind vor lauter Moos kaum noch Rasengräser zu finden. Für die Vermoosung ist in der Regel das Zusammenwirken mehrerer Faktoren verantwortlich. Moos wird in erster Linie dort auftreten, wo das Wachstum der Rasengräser behindert ist, und sich außerdem Feuchtigkeit lange hält.
Hierzu gehören zum Beispiel:
- Schatten durch Bäume, Sträucher und Gebäude
- Bodenverdichtung, saure Bodenverhältnisse
- zu tiefer Rasenschnitt
- Rasenverfilzung durch absterbendes Mähgut
- Nährstoffmangel



Ab März/April sollte vorhandenes Moos mit einem Eisenrechen oder einem Vertikutiergerät vorsichtig aus dem Rasen entfernt werden. Bei stärkerer Vermoosung ist es ratsam, dies in zwei Arbeitsgängen zu erledigen.
Da die meisten Böden eher niedrige pH-Werte haben, und durch entsprechende Stickstoffdüngung weiter absinkt, ist es ratsam im zeitigen Frühjahr eine Kalkausgleichsdüngung vorzunehmen. Um Auskunft über die Nährstoffversorgung und den pH-Wert des Bodens zu bekommen, kann eine Bodenprobe zur Untersuchung gegeben werden. Bodenuntersuchungen werden von privaten und öffentlichen Instituten wie u. a. auch vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) in Kassel durchgeführt.
Deren Anschrift lautet: Landesbetrieb Hessische Landeslabor
Am Versuchsfeld 11-13
34128 Kassel-Harleshausen
Die Untersuchungsgebühr beträgt für die Standarduntersuchung – Phosphor, Kalium, Magnesium, ph-Wert und Kalkgehalt 15,00 € plus MwSt.
Zur direkten Moosvernichtung bietet der Handel verschiedene Präparate, häufig in Kombination mit Düngern an. Hier ist beispielhaft das Präparat Substral Rasendünger plus Mosvernichter (Scotts Celaflor) zu nennen. Reine Moosvernichter zum Spritzen, Gießen oder auch Streuen werden unter vielen verschiednen Namen im Fachhandel angeboten. Beispiele hierfür sind Celaflor Rasen-Moosfrei Weedex (Scotts Celaflor), Mogeton Moos-Frei (Dr. Stähler) oder Finalsan RasenMoosfrei (Neudorff). Die Aufwandmengen sind der jeweiligen Gebrauchsanleitung zu entnehmen. Das Moos stirbt kurz nach der Behandlung ab. Um die hierbei entstehenden Lücken zu schließen ist eine Nachsaat unbedingt erforderlich.
Allerdings ist bei anhaltend ungünstigen Wachstumsbedingungen für den Rasen bald mit einer
Neuvermoosung zu rechnen, so dass dann keine lang anhaltende Wirkung zu erzielen ist.

PFLANZENSCHUTZ-WARNDIENST
Regierungspräsidium Gießen - Pflanzenschutzdienst Hessen -
Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
block-navbottom2
     Aktuelles| Gartentips | Text suchen | Seite weiterempfehlen | AGB            Wir verwenden den Routenplaner von Google maps
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*